Gemein­schaft bil­den — Zukunft ent­wi­ckeln

Vier For­ma­te legen den Fokus auf das The­ma Zukunfts­vi­sio­nen und ver­ar­bei­ten die­se in eige­nen Medi­en­pro­duk­tio­nen. Ob als ergeb­nis­of­fe­nes Ange­bot, in dem es dar­um geht, Kom­pe­ten­zen zu för­dern und zu schaf­fen, die sich indi­vi­du­ell und sub­jek­tiv mit der Fra­ge aus­ein­an­der­setzt, wie klingt eigent­lich die/meine Zukunft? Oder aber, wie kön­nen Men­schen mit son­der­päd­ago­gi­schem För­der­be­darf am Berufs­le­ben teil­ha­ben, wel­che Mög­lich­kei­ten haben sie und wel­che Infra­struk­tur kön­nen sie nut­zen? Ein wei­te­rer Fokus liegt dar­auf, Selbst­wirk­sam­keit erfahr­bar zu machen und sich mit der Fra­ge nach Per­spek­ti­ven für die Zukunft zu befas­sen und digital umzu­set­zen. Dar­über hin­aus geht es dar­um, den euro­pa­wei­ten Aus­tausch Jugend­li­cher durch krea­ti­ve Medi­enp­ar­beit zu ver­ste­ti­gen und zu för­dern, sowie ihren The­men (Migra­ti­on, Sin­ti und Roma (Rumä­ni­en) und LSBT*Q (Schwe­den) eine Platt­form zu bie­ten.

Im Bünd­nis Mode, Medi­en, Iden­ti­tät erstel­len Kin­der und Jugend­li­che unter­schied­li­che Wer­ke: Sie gestal­ten eine eige­ne Mode­kol­lek­ti­on, neh­men eige­ne Pod­casts auf, füh­ren eige­ne Foto­pro­jek­te durch und prä­sen­tie­ren ihre Ergeb­nis­se auf einer Moden­schau bei der Que­erZ in Ber­lin.

Das Pro­jekt zielt dar­auf ab, eine inter­ak­ti­ve Aus­stel­lung im Stadt­teil zu orga­ni­sie­ren. Der Wunsch ist es, dass die Kin­der und Jugend­li­chen dort Zukunfts­vi­sio­nen zei­gen kön­nen, die dazu anre­gen, das zukünf­ti­ge Zusam­men­le­ben selbst mit­zu­ge­stal­ten. Sie kön­nen sich dar­in üben, über Kunst und Krea­ti­vi­tät aktiv zu wer­den und einen eige­nen Aus­druck zu ent­wi­ckeln.

In der Pri­g­nit­zer Medi­en­werk­statt erstel­len Kin­der und Jugend­li­che aus drei ver­schie­de­nen Orten in der Pri­g­nitz Fil­me, Kam­pa­gnen und Pod­casts zu aktu­el­len The­men wie Stadt­pla­nung und Gerech­tig­keit. Alle Ergeb­nis­se wer­den dann in digi­ta­len Aus­stel­lun­gen gebün­delt und über Action­bound ande­ren Inter­es­sier­ten spie­le­risch zur Ver­fü­gung gestellt. Die öffent­li­che Abschluss­ver­an­stal­tung fin­det am 05.09 in Per­le­berg statt.

In der FAIR-Medi­en­werk­statt fin­den vier Kur­se zu den Schwer­punk­ten Digital Storytelling und Make.Code.Play statt. Ziel ist es, im Rah­men der offe­nen Werk­statt in direk­ter Zusam­men­ar­beit mit dem Hort der Peter-Pan-Grund­schu­le mög­lichst vie­le Kin­der für nied­rig­schwel­li­ge Metho­den in bei­den The­men­schwer­punk­ten zu begeis­tern und lang­fris­tig eine fes­te Medi­en­werk­statt-Grup­pe zu eta­blie­ren.

Die­ses Bünd­nis soll es den jun­gen Teil­neh­men­den ermög­li­chen, ihre Zukunfts­vor­stel­lun­gen krea­tiv in For­men des Digital Storytelling und VR zu ver­wan­deln. Im Schnup­per­an­ge­bot zu Vir­tu­al Rea­li­ty kom­men Kin­der und Jugend­li­che erst­mal in Kon­takt mit einer VR-Bril­le und machen Selbst­wirk­sam­keits­er­fah­run­gen. Es fin­det eine Ver­knüp­fung aus rea­len Orten und gezeich­ne­ten 3D-Zukunfts­vor­stel­lun­gen statt. Im Inten­siv-Work­shop haben Jugend­li­che die Mög­lich­keit, Kurz­fil­me rund um das The­ma „So wird die Zukunft“ zu erstel­len. Die in klei­nen Grup­pen gedreh­ten Fil­me wer­den mit einem gemein­sa­men Film­nach­mit­tag gebüh­rend gefei­ert. In einem Kurs wer­den mit Jugend­li­chen inter­ak­ti­ve Geschich­ten zum The­ma: „Wie unse­re Zukunft in Neckar­sulm aus­ge­hen könn­te…“ gestal­tet.

Die Teil­neh­men­den ent­wi­ckeln und bau­en im Jugend­haus ein Live Escape Game zu den The­men Stadt­ent­wick­lung, Stadt­ge­schich­te und digi­ta­le Medi­en. Dabei erwei­tern die Teil­neh­men­den ihre Fähig­kei­ten im Bereich Making & Coding. Zusätz­lich fin­det ein Mine­craft-Pro­jekt statt, bei dem gemein­sam eine digi­ta­le Stadt der Zukunft in Hei­li­gen­ha­fen gebaut wird. Bei­de Pro­jek­te bie­ten den Jugend­li­chen die Mög­lich­keit, krea­tiv zu sein und gleich­zei­tig digi­ta­le Kom­pe­ten­zen zu erwer­ben. Der Fokus auf loka­le The­men för­dert die Iden­ti­fi­ka­ti­on der Teil­neh­men­den mit dem Stand­ort.

Die Teil­neh­men­den ler­nen das Muse­um in Bad Sege­berg ken­nen und beschäf­ti­gen sich mit der Geschich­te dahin­ter. Sie bau­en das Muse­um digital nach und erstel­len vir­tu­ell Wel­ten und Geschich­ten rund um Inhal­te und Expo­na­te des Muse­ums. Die Ergeb­nis­se wer­den über Tablets digital im Muse­um aus­ge­stellt. Mit der digi­ta­len Erwei­te­rung fügen die Jugend­li­chen dem Muse­um eige­ne, aktu­el­le und zukunfts­ge­rich­te­te Aspek­te und Inhal­te hin­zu und gestal­ten auf die­se Wei­se die Zukunft ihrer Stadt mit.

In die­sem Bünd­nis kre­ieren Kin­der und Jugend­li­che Zukunfts­or­te, die sie mit digi­ta­len Medi­en visio­nie­ren, ent­wer­fen, bau­en und dar­stel­len. Sie bedie­nen sich dafür unter­schied­li­cher digi­ta­ler Mit­tel — unter künst­le­ri­scher und krea­ti­ver medi­en­päd­ago­gi­scher Anlei­tung wer­den sie damit ver­traut gemacht. Auch den Kin­dern und Jugend­li­chen aus ande­ren Kon­tex­ten ver­trau­te digi­ta­le Settings/Spiele, wie Mine­craft wer­den krea­tiv ein­ge­setzt — und ihre Nut­zungs­mög­lich­kei­ten erwei­tert. Die Kin­der und Jugend­li­chen ler­nen somit spie­le­risch neue Nut­zun­gen digi­ta­ler Medi­en ken­nen, ent­wi­ckeln eige­ne Fra­ge­stel­lun­gen und gestal­ten das Ange­bot mit.

Die Kin­der und Jugend­li­chen ent­wi­ckeln ihre eige­nen Ideen davon, wie ihre Zukunft aus­se­hen wird und aus­se­hen soll. Je nach Work­shop kom­men dabei unter­schied­li­che Medi­en zum Ein­satz: Beim Film las­sen sie mit unter­schied­li­chen Tech­ni­ken ihre Vor­stel­lun­gen künst­le­risch leben­dig wer­den. Im Lau­fe einer Woche ent­steht ein gemein­sa­mes Pro­dukt, in das die Ideen und Vor­stel­lun­gen aller Teil­neh­men­den ein­flie­ßen. Eine ande­re Grup­pe ent­wi­ckelt aus Wün­schen und Uto­pien gemein­sam ein „Loca­ti­on-based Game“ für ihren Ort. In Work­shop 3 wird ein inter­ak­ti­ves, nicht-linea­res Hör­spiel umge­setzt.

Gro­ße Tei­le des Lebens im länd­li­chen Raum ver­lau­fen inner­halb bekann­ter Hori­zon­te. Ziel des Bünd­nis­ses ist es, die­se Hori­zon­te auf­zu­bre­chen und zu erwei­tern. Dazu wol­len wir an Pro­jekt­ta­gen rund um Digital Storytelling, Make.Code.Play und Vir­tu­al Rea­li­ty eine erwei­ter­te Ange­bots­dich­te schaf­fen, mit Pro­jekt­vor­schlä­gen, die geeig­net sind, ein­ge­fah­re­ne Rou­ti­nen und Ein­stel­lun­gen mit künst­le­ri­schen und medi­en­päd­ago­gi­schen Mit­teln in den Blick zu neh­men und ggf. zu hin­ter­fra­gen, um selbst­re­flek­tiert Visio­nen für das eige­ne Leben ent­wi­ckeln zu kön­nen. An drei ein­zel­nen Pro­jekt­ta­gen (März, April, Mai 2024) fin­den drei unter­schied­li­che L4F-Work­shops statt. Dazu gehört auch der Besuch der inno­va­ti­ven Stadt­pla­nungs­pro­jekt Smart City in Mühl­hau­sen. Die Ergeb­nis­se der Pro­jekt­ta­ge wer­den beim Kul­tur­fes­ti­val an der TGS Rode­berg Ende Mai prä­sen­tiert.

Dies ist ein par­ti­zi­pa­ti­ves Film­pro­jekt für Kin­der und Jugend­li­che zwi­schen 12 und 18 Jah­re. In vier ein­zel­nen Inten­siv-Work­shops set­zen sich die Teil­neh­men­den mit der Fra­ge “Wie wol­len wir hier leben?” krea­tiv aus­ein­an­der und haben dabei die Mög­lich­keit ver­schie­de­ne Film­for­ma­te aus­zu­pro­bie­ren und umzu­set­zen. Es ent­ste­hen meh­re­re selbst pro­du­zier­te Fil­me, wel­che abschlie­ßend in Form einer gemein­sa­men Film­rei­he öffent­lich prä­sen­tiert wer­den. Für die the­ma­ti­sche Inspi­ra­ti­on wird für jeden Work­shop eine akti­ve und lokal agie­ren­de Per­son ein­ge­la­den, wel­che von ihrem Enga­ge­ment für die Regi­on berich­tet und Ein­bli­cke in ihre kon­kre­ten Tätig­kei­ten bezüg­lich der Mit­ge­stal­tung und Visio­nen des gemein­sa­men Zusam­men­le­bens gibt. Die Jugend­li­chen haben die Mög­lich­keit inno­va­ti­ve, nach­hal­ti­ge und beson­de­re Initia­ti­ven, Ver­ei­ne und Betrie­be aus ihrem nähe­ren Umfeld ken­nen­zu­ler­nen, ver­schie­de­ne Berufs­bil­der zu ergrün­den und in den direk­ten Aus­tausch zu gehen. Die ent­stan­de­nen Fil­me wer­den in Form einer Abschluss­prä­sen­ta­ti­on im Kul­tur­kom­bi­nat in Per­le­berg vor öffent­li­chem Publi­kum prä­sen­tiert. Zusätz­lich wird eine digi­ta­le Aus­stel­lung mit den fer­ti­gen Fil­men ent­wi­ckelt wer­den. Der Film “Rea­li­ty Shift” ist hier online zu sehen.

Die Jugend­li­chen ler­nen digi­ta­le Werk­zeu­ge und Tech­no­lo­gien sinn­voll ein­zu­set­zen. Sie wer­den ermu­tigt, Ideen zu sam­meln, sich aus­zu­pro­bie­ren und ihre Wunschwelt ‘’Wie wol­len wir hier leben?’’ medi­al aus­zu­drü­cken. Das Pod­cast-Pro­jekt bie­tet Jugend­li­chen eine vir­tu­el­le Büh­ne zum Aus­druck ihrer Per­sön­lich­keit. Der Aus­tausch zu den The­men Umwelt, Gesell­schaft, Glau­bens­sät­ze und Selbst­ver­wirk­li­chung geschieht durch Storytelling und einen alters­ge­rech­ten, inter­ak­ti­ven Umgang mit Reels, Sto­rys und Social-Media-Con­tent, bei dem die Kids von ihren Erfah­run­gen berich­ten und aus­drü­cken kön­nen, wie sie hier leben möch­ten. Der moti­va­tio­na­le Ansatz soll jun­ge Men­schen dazu inspi­rie­ren, sich eine siche­re, gerech­te Gesell­schaft auf­zu­bau­en, die ein sozia­les und erfolg­rei­ches Mit­ein­an­der ermög­licht.

Das geplan­te Bünd­nis ver­eint thea­ter­päd­ago­gi­sche Ansät­ze mit Spo­ken-Word-Ele­men­ten und dient der krea­ti­ven Aus­ein­an­der­set­zung mit dem The­ma Zukunft und digi­ta­len Medi­en auf teil­wei­se ana­lo­ge Wei­se. Wie wird dei­ne Zukunft aus­se­hen? Wer­den digi­ta­le Medi­en irgend­wann unse­ren All­tag bestim­men oder tun sie das viel­leicht schon? Die Teil­neh­men­den ent­wer­fen ein eige­nes Thea­ter­stück, das sie zum Abschluss auf der Büh­ne prä­sen­tie­ren — ob ganz old school oder in Kom­bi­na­ti­on mit Robo­tern, Smart­phones oder Siri ist dabei ganz den Kin­dern und Jugend­li­chen über­las­sen.

Alle Akti­vi­tä­ten in die­sem Bünd­nis ermög­li­chen eine Annä­he­rung an (jugend­li­che) Fra­gen zur Zukunft von Mensch und Umwelt. Die Jugend­li­chen sind ein­ge­la­den, aus einer “noch” fik­ti­ven Zukunft zu berich­ten. Aus die­ser her­aus kön­nen “Geschich­ten” erzählt, Fra­gen gestellt oder Aus­bli­cke gege­ben wer­den. Dies erfor­dert sowohl nar­ra­ti­ve und ästhe­ti­sche Kon­zept­ar­beit. Die­se wird mit­hil­fe von reich­hal­ti­gem Bild- und Video­ma­te­ri­al aus dem Gar­ten­reich in doku­men­ta­risch-künst­le­ri­sche For­ma­te gegos­sen. Die Jugend­li­chen kön­nen dabei selbst ent­schei­den, wie per­sön­lich ihre Pro­duk­te wer­den, oder ob sie eher gesell­schaft­li­che Fra­gen in den Vor­der­grund rücken.

Im Rah­men des Bünd­nis­ses sol­len Kin­der und Jugend­li­che ab 10 Jah­ren an Medi­en­päd­ago­gik her­an­ge­führt wer­den. In wöchent­lich statt­fin­den­den Kur­sen haben die Teilnehmer*innen die Mög­lich­keit sich in den Berei­chen Making & Coding, Spo­ken Word, Digital Storytelling und VR/AR aus­zu­pro­bie­ren und dabei den Sozi­al­raum Mar­zahn-Mit­te mit ein­flie­ßen zu las­sen und spie­le­risch zu ent­de­cken.

40 jun­ge Men­schen aus Jena erkun­den in Feri­en­an­ge­bo­ten (im Som­mer und Herbst) in ver­schie­de­nen Per­spek­ti­ven zukünf­ti­gen Her­aus­for­de­run­gen. Es gibt eine Making- und Coding-Woche, die Ent­wick­lung eines App-gestütz­ten Plan­spiels zur Simu­la­ti­on einer erfolg­rei­chen Stadt­ge­stal­tung und ein Oral-Histo­ry-Pro­jekt.

Ziel des Bünd­nis­ses ist es, dass sich Jugend­li­che gegen­sei­tig zur Par­ti­zi­pa­ti­on bewe­gen. Gemein­sam mit Künstler*innen und Kul­tur­schaf­fen­den wird ein Krea­tiv­raum zum Machen, Auf­zeich­nen, Zei­gen geschaf­fen. In der Krea­tiv­werk­statt wer­den unter­schied­li­che Schwer­punk­te im digi­ta­len und ana­lo­gen Bereich in den Fokus genom­men, die an die Inter­es­sen der Jugend­li­chen anknüp­fen. Die Teil­neh­men­den ent­wi­ckeln eige­ne Pro­jekt­ideen im digi­ta­len und hand­werk­li­chen Bereich und set­zen die­se um, wie z. B. 3D-Druck, Bau von Skulp­tu­ren, Graf­fi­ti-Ses­si­ons, Let’s Play-Vide­os, Pro­gram­mie­ren u. v. m. Wäh­rend der Durch­füh­rung der Pro­jek­te beglei­ten die Jugend­li­chen das Gesche­hen medi­al und doku­men­tie­ren es. Sie erstel­len Social-Media-Posts, Pod­casts, Vide­os usw.

Die Jugend­li­chen fin­den wäh­rend der Pfingst­fe­ri­en her­aus, wel­che Ansät­ze zu den The­men Nach­hal­tig­keit, Effi­zi­enz und Inno­va­ti­on bereits bestehen und wie sich die­se zum Land­kreis der Zukunft in Mine­test ein­bau­en las­sen. In den Som­mer­fe­ri­en wird der Land­kreis der Zukunft in 3D model­liert. Hier­bei lernst du eige­ne Model­le am Com­pu­ter zu desi­gnen und sie im 3D-Druck aus­zu­dru­cken. In den Herbst­fe­ri­en geht es um Sto­ries aus dem digi­ta­len Land­kreis. Den Ideen vom digi­ta­len Land­kreis wird Leben ein­ge­haucht. Wie kön­nen Frei­zeit, Schu­le, Arbeit, Fami­lie und Nach­bar­schaft, Par­ty und Zusam­men­le­ben aus­se­hen? Ver­schie­de­ne Zukunfts­vi­sio­nen wer­den in Trick­film­ge­schich­ten erzählt.

In der musi­schen Krea­tiv­werk­statt ent­wi­ckeln die Teil­neh­men­den eige­ne Pro­jekt­ideen im Bereich Musik und Poe­sie, wie z. B. Poet­ry Slam, Rap, Free­style Chy­pher, Musik­aben­de, Lesun­gen u.v.m.
Sie zeich­nen ihre Ergeb­nis­se auf, etwa in Recor­ding-Ses­si­ons, CD- oder Musik­pro­duk­tio­nen. Die inner­halb der Pro­jek­te ent­ste­hen­den Ergeb­nis­se wer­den dann genutzt, um ande­re Jugend­li­che eben­falls zum Par­ti­zi­pie­ren zu bewe­gen.

In jeweils zwei Inten­siv-WS beschäf­ti­gen sich die Jugend­li­chen mit ihren Zukunfts­vor­stel­lun­gen in der Braun­koh­le­re­gi­on süd­lich von Leip­zig. Die Teil­neh­men­den kön­nen durch krea­ti­ve Wege Ideen ent­wi­ckeln, sich medi­al äußern und dadurch einen per­sön­li­chen Bezug zu den Trans­for­ma­tio­nen in ihrer Regi­on her­stel­len bzw. die­sen ent­de­cken. Wäh­rend ein Inten­siv-Work­shop Coding-Making-Sound ins Visier nimmt, hat der Win­ter­work­shop einen fil­misch-künst­le­ri­schen Schwer­punkt.

Die Bündnispartner*innen rea­li­sie­ren eine Pro­jekt­wo­che zum The­ma „Kin­der­rech­te-Rap und Musik­vi­deo“. Die Kin­der und Jugend­li­chen beschäf­ti­gen sich mit den Kin­der­rech­ten und set­zen ihre Gedan­ken dazu krea­tiv in einem Rap mit Musik­vi­deo um. Die Teil­neh­men­den wer­den durch zwei Schnup­per­an­ge­bo­te auf die Pro­jekt­wo­che vor­be­rei­tet.

Unter dem Titel „Mei­ne Geschich­te“ set­zen sich Jugend­li­che aus Will­kom­mens­klas­sen über For­men des Digital Storytelling mit ihrer eige­nen Lebens­ge­schich­te aus­ein­an­der und sol­len so ermu­tigt wer­den, Regisseur*innen ihrer Zukunft zu wer­den.

Im Rah­men von Feri­en­an­ge­bo­ten ler­nen die Kin­der und Jugend­li­chen aus Gade­busch orts­an­säs­si­ge Ver­ei­ne und damit Mög­lich­kei­ten der gesell­schaft­li­chen Betei­li­gung in ihrem Hei­mat­ort ken­nen. Die Teil­neh­men­den beschäf­ti­gen sich damit, was Gade­busch für Jugend­li­che bie­tet und inwie­fern der Ort auch zukünf­tig lebens­wert sein kann. Die Aus­ein­an­der­set­zung fin­det über die Pro­duk­ti­on media­ler Pro­duk­te statt, die anschlie­ßend allen Men­schen in Gade­busch prä­sen­tiert wer­den. Orts­an­säs­si­ge Koope­ra­ti­ons­part­ner (Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr, Sport­ver­ein usw.) beglei­ten das Bünd­nis.

In der Som­mer­fe­ri­en­wo­che vom 24. bis 28.07.2023 fin­det in Zie­sar ein Gam­ing-Fes­ti­val für die Kin­der und Jugend­li­chen vor Ort statt. In die­ser Woche wer­den vier mehr­tä­gi­ge Work­shops zu Makey­Ma­key, Vir­tu­al Rea­li­ty, Gra­fik-Design und Visu­al Storytelling ange­bo­ten. Ziel ist es, dass sich die Teil­neh­men­den reflek­tiert und krea­tiv mit ihren digi­ta­len Lebens­wel­ten befas­sen und die­se abschlie­ßend prä­sen­tie­ren. So erhal­ten sie Zugang zu neu­en Spiel­for­ma­ten im länd­li­chen Raum, ent­de­cken Berufs­per­spek­ti­ven und kön­nen ein inklu­si­ves Mit­ein­an­der erle­ben.