Geschicht wird geMacht: In diesem Projekt geht es darum, Stadtgeschichte neu zu erzählen sowie im Diskurs und im Austausch miteinander zu sein. Es dürfen verschiedene “Narrative” aufeinandertreffen, ohne sich gegenseitig die Existenzberechtigung streitig zu machen — jenseits von Filterblasen, ergebnisoffen und
im direkten Kontakt. Wie verständigen wir uns über unsere Identität. Muss eine Geschichte wahr sein, wenn sie gut erzählt ist? Welche Geschichten werden in der Region zu Wahrheiten? Und wo sind sie erfahrbar? Mit dem Hintergrund der Entstehung eines Museums-Kontextes beinhaltet die Frage “Wie wollen wir hier leben?” die Frage
nach Kinder-und Jugendbeteiligung, auch in der Erzählperspektive historischer Ereignisse. Sie beinhaltet aber auch das “Hier” als prägnante Größe, die ländlichen Raum, ostdeutsche Region, Flusslandschaft und Großstadt-Speckgürtel vereint.
In diesem Bündnis wird ein regelmäßiger Kreativraum eingerichtet, in dem Kids sich in den Kompetenzen im Bereich Grafikdesign, VR-Graffiti, reales Graffiti und Malerei und auch 3 D‑Design aneignen können. Im Rahmen des Kurses werden Tools vorgestellt, die es den Kids ermöglichen, selbsterdachtes und Malereien, digital weiter zu verarbeiten.
Ein anderer tragender Teil des Projektes sind sog. “Kre8tive Talks Digital”, ein Podcast-Projekt, in dem sich die Jugendlichen im Gespräch mit interessanten Persönlichkeiten mit Trends und Bubble-Themen auseinandersetzen.
Diese musische Kreativ-Werkstatt soll unterschiedliche Schwerpunkte im sprachlichen und musikalischen Bereich in den Fokus nehmen und an direkten Interessensfeldern der Jugendlichen anknüpfen. Die Teilnehmenden entwickeln eigene Projektideen im Bereich Musik und Poesie, wie z. B. Slam Poetry, Rap, Freestyle Chypher, Musik.
Das Projekt zielt darauf ab, eine interaktive Ausstellung im Stadtteil zu organisieren. Der Wunsch ist es, dass die Kinder und Jugendlichen dort Zukunftsvisionen zeigen können, die dazu anregen, das zukünftige Zusammenleben selbst mitzugestalten. Sie können sich darin üben, über Kunst und Kreativität aktiv zu werden und einen eigenen Ausdruck zu entwickeln.
In der Prignitzer Medienwerkstatt erstellen Kinder und Jugendliche aus drei verschiedenen Orten in der Prignitz Filme, Kampagnen und Podcasts zu aktuellen Themen wie Stadtplanung und Gerechtigkeit. Alle Ergebnisse werden dann in digitalen Ausstellungen gebündelt und über Actionbound anderen Interessierten spielerisch zur Verfügung gestellt. Die öffentliche Abschlussveranstaltung findet am 05.09 in Perleberg statt.
Die Teilnehmenden entwickeln und bauen im Jugendhaus ein Live Escape Game zu den Themen Stadtentwicklung, Stadtgeschichte und digitale Medien. Dabei erweitern die Teilnehmenden ihre Fähigkeiten im Bereich Making & Coding. Zusätzlich findet ein Minecraft-Projekt statt, bei dem gemeinsam eine digitale Stadt der Zukunft in Heiligenhafen gebaut wird. Beide Projekte bieten den Jugendlichen die Möglichkeit, kreativ zu sein und gleichzeitig digitale Kompetenzen zu erwerben. Der Fokus auf lokale Themen fördert die Identifikation der Teilnehmenden mit dem Standort.
Die Kinder und Jugendlichen entwickeln ihre eigenen Ideen davon, wie ihre Zukunft aussehen wird und aussehen soll. Je nach Workshop kommen dabei unterschiedliche Medien zum Einsatz: Beim Film lassen sie mit unterschiedlichen Techniken ihre Vorstellungen künstlerisch lebendig werden. Im Laufe einer Woche entsteht ein gemeinsames Produkt, in das die Ideen und Vorstellungen aller Teilnehmenden einfließen. Eine andere Gruppe entwickelt aus Wünschen und Utopien gemeinsam ein „Location-based Game“ für ihren Ort. In Workshop 3 wird ein interaktives, nicht-lineares Hörspiel umgesetzt.
Im Bündnis werden die Kunstformen Rap Poetry und zeitgenössische Kontaktimprovisation verbunden und ineinander verwoben werden. Die Zielgruppe dafür bilden tanz- bzw. poesieaffine Jugendliche (15 bis 18 Jahre). Inhaltlich geht es dabei um die Frage “Was brauche ich, um hier authentisch sein zu können?”. Sie soll am Tagesanfang der Workshops immer wieder gemeinsam erörtert werden und in die Erarbeitung von Tanz und Poesie eingehen. Rap Poetry und Tanzergebnisse der Gruppe werden im Prozess immer wieder gegenseitig präsentiert und liefern die Grundlage für die weitere künstlerische Zusammenarbeit.
Die Jugendlichen lernen digitale Werkzeuge und Technologien sinnvoll einzusetzen. Sie werden ermutigt, Ideen zu sammeln, sich auszuprobieren und ihre Wunschwelt ‘’Wie wollen wir hier leben?’’ medial auszudrücken. Das Podcast-Projekt bietet Jugendlichen eine virtuelle Bühne zum Ausdruck ihrer Persönlichkeit. Der Austausch zu den Themen Umwelt, Gesellschaft, Glaubenssätze und Selbstverwirklichung geschieht durch Storytelling und einen altersgerechten, interaktiven Umgang mit Reels, Storys und Social-Media-Content, bei dem die Kids von ihren Erfahrungen berichten und ausdrücken können, wie sie hier leben möchten. Der motivationale Ansatz soll junge Menschen dazu inspirieren, sich eine sichere, gerechte Gesellschaft aufzubauen, die ein soziales und erfolgreiches Miteinander ermöglicht.
Das geplante Bündnis vereint theaterpädagogische Ansätze mit Spoken-Word-Elementen und dient der kreativen Auseinandersetzung mit dem Thema Zukunft und digitalen Medien auf teilweise analoge Weise. Wie wird deine Zukunft aussehen? Werden digitale Medien irgendwann unseren Alltag bestimmen oder tun sie das vielleicht schon? Die Teilnehmenden entwerfen ein eigenes Theaterstück, das sie zum Abschluss auf der Bühne präsentieren — ob ganz old school oder in Kombination mit Robotern, Smartphones oder Siri ist dabei ganz den Kindern und Jugendlichen überlassen.
40 junge Menschen aus Jena erkunden in Ferienangeboten (im Sommer und Herbst) in verschiedenen Perspektiven zukünftigen Herausforderungen. Es gibt eine Making- und Coding-Woche, die Entwicklung eines App-gestützten Planspiels zur Simulation einer erfolgreichen Stadtgestaltung und ein Oral-History-Projekt.
Ziel des Bündnisses ist es, dass sich Jugendliche gegenseitig zur Partizipation bewegen. Gemeinsam mit Künstler*innen und Kulturschaffenden wird ein Kreativraum zum Machen, Aufzeichnen, Zeigen geschaffen. In der Kreativwerkstatt werden unterschiedliche Schwerpunkte im digitalen und analogen Bereich in den Fokus genommen, die an die Interessen der Jugendlichen anknüpfen. Die Teilnehmenden entwickeln eigene Projektideen im digitalen und handwerklichen Bereich und setzen diese um, wie z. B. 3D-Druck, Bau von Skulpturen, Graffiti-Sessions, Let’s Play-Videos, Programmieren u. v. m. Während der Durchführung der Projekte begleiten die Jugendlichen das Geschehen medial und dokumentieren es. Sie erstellen Social-Media-Posts, Podcasts, Videos usw.
Die Bündnispartner*innen realisieren eine Projektwoche zum Thema „Kinderrechte-Rap und Musikvideo“. Die Kinder und Jugendlichen beschäftigen sich mit den Kinderrechten und setzen ihre Gedanken dazu kreativ in einem Rap mit Musikvideo um. Die Teilnehmenden werden durch zwei Schnupperangebote auf die Projektwoche vorbereitet.
Die Teilnehmenden setzen eigene Rap-Songs zu den Themen berufliche Zukunft sowie persönlicher und gemeinschaftlicher Erfolg um.
Im Rahmen von Ferienangeboten lernen die Kinder und Jugendlichen aus Gadebusch ortsansässige Vereine und damit Möglichkeiten der gesellschaftlichen Beteiligung in ihrem Heimatort kennen. Die Teilnehmenden beschäftigen sich damit, was Gadebusch für Jugendliche bietet und inwiefern der Ort auch zukünftig lebenswert sein kann. Die Auseinandersetzung findet über die Produktion medialer Produkte statt, die anschließend allen Menschen in Gadebusch präsentiert werden. Ortsansässige Kooperationspartner (Freiwillige Feuerwehr, Sportverein usw.) begleiten das Bündnis.