Sang­erhau­sen: Fit For Future

Ziel des Bünd­nis­ses ist die Ermög­li­chung von Erfah­run­gen in ver­schie­de­nen Berei­chen: Ein­tau­chen in die Ver­gan­gen­heit, um für die Zukunft zu ler­nen, z. B. mit VR-Erfah­run­gen, die unmit­tel­ba­res Erle­ben ermög­li­chen (Anne-Frank-Haus etc). Dazu wer­den Jugend­grup­pen ange­spro­chen, die an vor­her defi­nier­ten The­men einen Tag arbei­ten (z .B. Flucht und Ver­fol­gung frü­her vs. heu­te). Die Zusam­men­ar­beit mit Schu­len und ande­ren Ein­rich­tun­gen funk­tio­niert für den außer­schu­li­schen Bil­dungs­be­richt sehr gut. Vor­stell­bar sind auch Coding-Work­shops, aller­dings ist hier die Ziel­grup­pe klei­ner.

Gro­ße Tei­le des Lebens im länd­li­chen Raum ver­lau­fen inner­halb bekann­ter Hori­zon­te. Ziel des Bünd­nis­ses ist es, die­se Hori­zon­te auf­zu­bre­chen und zu erwei­tern. Dazu wol­len wir an Pro­jekt­ta­gen rund um Digital Storytelling, Make.Code.Play und Vir­tu­al Rea­li­ty eine erwei­ter­te Ange­bots­dich­te schaf­fen, mit Pro­jekt­vor­schlä­gen, die geeig­net sind, ein­ge­fah­re­ne Rou­ti­nen und Ein­stel­lun­gen mit künst­le­ri­schen und medi­en­päd­ago­gi­schen Mit­teln in den Blick zu neh­men und ggf. zu hin­ter­fra­gen, um selbst­re­flek­tiert Visio­nen für das eige­ne Leben ent­wi­ckeln zu kön­nen. An drei ein­zel­nen Pro­jekt­ta­gen (März, April, Mai 2024) fin­den drei unter­schied­li­che L4F-Work­shops statt. Dazu gehört auch der Besuch der inno­va­ti­ven Stadt­pla­nungs­pro­jekt Smart City in Mühl­hau­sen. Die Ergeb­nis­se der Pro­jekt­ta­ge wer­den beim Kul­tur­fes­ti­val an der TGS Rode­berg Ende Mai prä­sen­tiert.

Das Pro­jekt soll Jugend­li­che in die Lage ver­set­zen, digi­ta­le Werk­zeu­ge zu reflek­tie­ren und gewinn­brin­gend für ihr eige­nes Leben ein­zu­set­zen. Geschichts­wis­sen wird am Bei­spiel einer his­to­ri­schen Per­sön­lich­keit mit Bezug zu Breh­na und zur Geschich­te der Regi­on ver­mit­telt: Katha­ri­na von Bora, die Luthe­rin. Im Lau­fe des Pro­jek­tes wer­den dazu Recher­chen zu die­ser his­to­ri­schen Per­sön­lich­keit mit­hil­fe von digi­ta­len (Zukunfts-)Technologien durch­ge­führt. Es ent­ste­hen viel­fäl­ti­ge, media­le Bau­stei­ne mit dem Ziel dar­aus ein öffent­li­ches, digi­ta­les Denk­mal zu erstel­len.

Über die Pro­duk­ti­on von digi­ta­len Spie­len bzw. vir­tu­el­len Wel­ten set­zen sich die Jugend­li­chen (ab 11 Jah­re) in Feri­en­work­shops krea­tiv mit Fra­gen ihrer Zukunft aus­ein­an­der und ent­wi­ckeln eige­ne Visio­nen dazu. Ihre Ergeb­nis­se prä­sen­tie­ren die Teil­neh­men­den Inter­es­sier­ten vor Ort (im Muse­um des Sege­ber­ger Bür­ger­hau­ses oder in der Stadt­bü­che­rei). Im Herbst folgt ein wei­te­rer Wochen­end-Work­shop, bei dem auf die Ergeb­nis­se zurück­ge­blickt und reflek­tiert wird.

Über VR-Tech­no­lo­gien set­zen sich die Jugend­li­chen krea­tiv und gestal­te­risch mit Fra­gen nach einer lebens­wer­ten Umge­bung aus­ein­an­der. Durch den Bau einer eige­nen Card­board­bril­le wer­den die tech­nisch-visu­el­len Vor­gän­ge bes­ser ver­stan­den und durch das Bau­en der 360°-Welten in der Soft­ware CoSpaces Edu leben­dig. Über ver­schie­de­ne krea­ti­ve Übun­gen und Dis­kus­sio­nen nähern sie sich der Zukunfts­fra­ge an. Durch das eige­ne Gestal­ten erhal­ten sie die Mög­lich­keit, eige­ne Ideen zu visua­li­sie­ren und damit auch ver­mit­tel­bar zu machen. Mit Mit­teln der Robo­tik oder dem Game­de­sign wid­men sich die Jugend­li­chen einem “Pro­blem” und zugleich des­sen „Lösung”.

In den Som­mer­fe­ri­en wird im Jugend­zen­trum digital ein 5‑tägiger Hacka­thon für Kin­der und Jugend­li­che ab 12 Jah­ren statt­fin­den. Bei zwei Inten­siv-Work­shops möch­ten wir das Ange­bot in den Feri­en star­ten und im Anschluss in einer AG wei­ter­füh­ren. Im Fokus steht die Kom­bi­na­ti­on von Making&Coding und Escape Room. Im Work­shop sol­len die Teil­neh­men­den in einem Escape Room ihre Ver­si­on der Zukunft dar­stel­len, z. B. als Schu­le der Zukunft, Zuhau­se der Zukunft mit ver­schie­de­nen Räu­men, die gestal­tet wer­den. Die Rät­sel und Ele­men­te des Escape Rooms wer­den pro­gram­miert, z. B. mit Cospaces Edu, Ardui­no oder Cal­lio­pe mini.An einer mit Graffiti besprühten Wand hängen Zettel mit Text zur Planung eines Escape Rooms.

Im neXus-Pro­jekt sol­len die Teilnehmer*innen durch krea­ti­ve Aus­ein­an­der­set­zung mit Video­spie­len ihren sozia­len Raum neu begrei­fen und inter­pre­tie­ren kön­nen. In drei Ange­bo­ten wer­den (1) ein Jugend­zen­trum mit­tels AR-Gam­ing neu erschlos­sen, (2) als Blo­xels-Level neu inter­pre­tiert und (3) Video­spiel-Rezep­te nach­ge­kocht: 4 Inten­siv-Work­shops in den Schwer­punk­ten Make.Code.Play und VR/AR im Rah­men von 3 unter­schied­li­chen Feri­en­work­shops (Som­mer und Herbst) ver­schmel­zen phy­si­sche und digi­ta­le Welt.

In der Som­mer­fe­ri­en­wo­che vom 24. bis 28.07.2023 fin­det in Zie­sar ein Gam­ing-Fes­ti­val für die Kin­der und Jugend­li­chen vor Ort statt. In die­ser Woche wer­den vier mehr­tä­gi­ge Work­shops zu Makey­Ma­key, Vir­tu­al Rea­li­ty, Gra­fik-Design und Visu­al Storytelling ange­bo­ten. Ziel ist es, dass sich die Teil­neh­men­den reflek­tiert und krea­tiv mit ihren digi­ta­len Lebens­wel­ten befas­sen und die­se abschlie­ßend prä­sen­tie­ren. So erhal­ten sie Zugang zu neu­en Spiel­for­ma­ten im länd­li­chen Raum, ent­de­cken Berufs­per­spek­ti­ven und kön­nen ein inklu­si­ves Mit­ein­an­der erle­ben.